p l a s t i c   i n di a n e r

 

plastic – indianer..

..das war zum einen ein Fanzine der Künstlergruppe Ex-Neue Heimat und ihrer Produzentengalerie „U5 – Institut für Bilder-Bilder“ (ca. 1980-1990) im Münchner Westend der 1980er Jahre und ist zum anderen eine der immer noch aktuellen Bilderserien des Künstlers Bernhard Springer.

Das Fanzine "plastic-indianer" wurde damals im typischen 80er Jahre Stil und in überschaubarer Auflage auf dem Fotokopierer hergestellt, an einschlägigen Lokalitäten wie der Galerie "U5" oder bei Konzerten in Ampermoching verbreitet und wird ab jetzt an dieser Stelle online weitergeführt.

Bereits damals bedienten sich Künstler und Galerie der Neuen Medien. Die Nummer 15 des Fanzines kam als Künstlervideo heraus (Preis des Europarates auf dem Festival Locarno 1987) und die Galerie zeigte Videokunst aus Turin, Barcelona und Paris (mit freundlicher Unterstützung des Kulturreferates der Landeshauptstadt München, damals verantwortlich war Dr. Michael Farin). Außerdem wurden Ausstellungen mit allen weiteren Spielarten von Mailart bis Computerkunst (vgl. die programmatische Ausstellung „Sklaven küsst man nicht“, 1989) organisiert. Und auch das fotokopierte Fanzine vereinte alle zeitgemäßen Strömungen und Techniken wie Copyart, Mailart und Graffiti. Der einzige Unterschied zu heute besteht darin, dass Culture Jamming damals „Verarsche“ hieß und Mashup „Collage“.

Deshalb ist es konsequent, wenn die Betreiber von „plastic-indianer“ ihr Treiben auf die nächste Generation der Neuen Medien ausweiten.

Alles bleibt beim Alten
und:
Viel Spaß damit.

Euer

plastic-indianer

 

 

 

 


 

 


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